Der Komponist Geoffrey Hudson und die Librettistin Alisa Pearson studierten gemeinsam am Oberlin College. Sechs Jahre später trafen sie sich in Boston, wo sie eine gemeinsame Faszination für Insekten entdeckten. Die erste kreative Zusammenarbeit- ein Liederzyklus zum Thema Ameisen, Glühwürmchen und Käfer- animierte sie zu weiteren Insekten-inspirirten Projekten. Die Idee, die Bug Oper zu schrieben entstand im 2001.

thumb_geoff.jpgDie Musik des Komponisten Geoffrey Hudson wurde bereits in vielen Staaten Amerikas und in Europa aufgeführt. Aufträge der letzen Zeit sind u. a. Meeting Ground: Concerto für Streichquartett und Orchester- ein Auftragswerk des American Composers Forum; First Among Equals: Concerto für Viola und Kammerensemble; Daydreamer: für Solo Flöte- Auftragswerk für Christina Jennings; und die Filmmusik für Titus Andronicus von William Shakespeare. Sein Ouevre umfasst auberdem Chorwerke, mehrere Liederzyklen, Kammermusik für Streichinstrumente und Klavier und weitere Orchesterwerke. Die Bug Oper ist seine erste Oper. Im Juni 2004 wurde sein Violakonzert für die Präsentation bei dem 23. Internationalen Viola-Kongress in Minnesota ausgewählt. Daydreamer wurde im Jahr 2004 bei dem nationalem Flöten-Association-Kongress in Nashville aufgeführt. Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist Geoffrey Hudson Musikdirektor der Pioneer Valley Cappella (Northampton, Massachusetts) und von Quabbin Valley Pro Musica (New Salem, Massachusetts), und Lehrkraft bei dem Greenwood Music Camp (Cummington, Massachusetts). Hudson studierte an Oberlin College, wo er das Bakkalaureat in American History und Komposition (bei Richard Hoffmann) mit Auszeichnung abschloss. Er absolvierte sein Magisterstudium am New England Conservatory, wo sein Lehrer Malcolm Peyton war. Er lebt in Western Massachusetts.

thumb_alisa.jpgDie Librettistin und Sopranistin Alisa Pearson wurde in Los Angeles geboren, wuchs in Boston auf, und verbrachte als Kind fünf Jahre in Wien. Als Rotary Scholar kehrte sie 1995 nach Wien zurück, und wurde bald als talentierte Interpretin der neuen Musik und dem traditionellem Repertoire bekannt. Nachdem sie sich viele Jahre als Interpretin für die Musik der Gegenwart einsetzte, widmet sie sich nun zum ersten Mal in Autorenfunktion der Oper als Librettistin der Bug Oper. Aufgrund ihrer langjährigen Bühnenerfahrung, verfügt sie über ein besonderes Gefühl für die gesungene Sprache und ein Instinkt für bühnenwirksame Situationen. Als Sopran sang Alisa Pearson Hauptrollen in Oper und Film: wie die englischsprachige Premiere von Peter Maxwell Davies’ Resurrection im Wiener Jugendstiltheater, Antwerpen, Amsterdam und Glasgow, die Titelrolle der Verfilmung von Mozarts Zaide, und bald dannach in der Titelrolle Die Fee Urgele von Iganz Pleyel. Für ihre grosse Gesangspartie in der blutige ernst von Bernhard Lang und Eberhard Petrschinka am Wiener Burgtheater wurde Alisa Pearson von Publikum und Presse gefeiert. Sie absolvierte ihre Baccalaureat Studium in Biologie und Gesang am Oberlin College und ihr Magisterstudium an der Eastman School of Music, wo sie mit dem Performer’s Certificate for Artistic Excellence ausgezeichnet wurde. Sie war auch die Preisträgerin des Eastman Concerto Wettbewerbs mit ihrer Interpretation von Andromache’s Farewell von Samuel Barber.